Wettkampfgeschehen

Die 1. Europameisterschaft im Mehrkampf (ohne Gewichtsklassen) fand 1896 in Rotterdam statt. Hans Beck aus München wurde der 1. deutsche Europameister. Im Jahre 1896 nahmen Gewichtheber an den ersten Olympischen Spielen teil. 1903 wurden die 1. Weltmeisterschaften in Paris ohne Gewichtsklassen durchgeführt. 1905 wurden die ersten Weltmeisterschaften im Fünfkampf durchgeführt. In Berlin waren die Disziplinen einarmig Reißen, einarmig Stoßen, Drücken, Reißen und Stoßen vertreten. 


Nach dem 2. Weltkrieg wurden die einarmigen Disziplinen abgeschafft und der Olympische Dreikampf hatte nun Bestand. Nach den Olympischen Spielen 1972 wurde aus Verletzungsgründen das Drücken abgeschafft. Im Jahr 1988 wurden die 1. Europameisterschaften der Frauen in San Marino, sowie die 1. Weltmeisterschaften der Frauen in Jakarta durchgeführt. Ab dem Jahr 2000 wurde das Frauengewichtheben in das Olympische Programm aufgenommen.


In den Disziplinen des Gewichthebens werden Mannschaftswettkämpfe in Form von Bundesligen, Oberligen, Landesligen, Bezirksligen und Einzelmeisterschaften durchgeführt. Gewichtheben umfasst drei Disziplinen: Reißen, beidarmiges Stoßen und Olympischer Zweikampf. In den Einzelwettbewerben werden die Sieger bei den Männern in 8 bei den Frauen in 7 Gewichtsklassen ermittelt. Die höchste gültig gehobene Last ermittelt den Sieger in der jeweiligen Gewichtsklasse. Bei gleicher Leistung entscheidet das leichtere Körpergewicht.


In den Mannschaftswettbewerben heben 6 Athleten / Athletinnen in einer Mannschaft. Das Körpergewicht jedes Athleten / Athletin wird von seiner persönlich gehobenen Leistung im Reißen und Stoßen abgezogen. Die Summe ergibt sogenannte Relativpunkte. Damit eine gerechte Zuordnung der Leistung zum Körpergewicht erfolgen kann, ist 1980 die Relativtabelle entwickelt worden. In dieser Tabelle werden leichte Sportler -79,1 kg  sowie schwere Sportler ab 96 kg mit Bonuspunkten belegt. Im Bereich 79,1 kg bis 96 kg Körpergewicht kommt das reale Körpergewicht zum Abzug. Untersuchungen haben ergeben, dass das Verhältnis gehobene Last zum Körpergewicht in diesem Gewichtsbereich am stärksten ausgeprägt ist. Die Summe der gehobenen Relativpunkte aller Mannschaftsmitglieder ergeben die Mannschaftsleistung. 

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