Zeittafel des deutschen Gewichthebens
Die Welt des Kraftsports hat sich im Laufe der Zeit erheblich verändert und weiterentwickelt. Diese Auflistung bietet einen Einblick in die wichtigsten historischen Ereignisse.
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1879
30. November: Gründung des ersten deutschen Kraftsportvereins "Wandsbeker Athleten-Klub"
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1887
Erster Regionalverband in Deutschland: Athletenverband Maingau
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1891
6.-9. Juni: In Duisburg Gründung des Deutschen Athleten-Verbandes (DAV), Vorsitzender Rudolf Bredemeyer, Köln.
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1892
Erste Athleten-Zeitung "Das Sonntagskind", München
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1893
1. Verbandsfest des DAV in Köln. Der Verband zählt 1360 Mitglieder und 53 Vereine. Aus dem "Sonntagskind" wird die "Internationale Illustrierte Athletenzeitung".
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1896
Hans Beck wird erster Europameister in Rotterdam, Carl Schuhmann Olympiasieger im Ringen und Dritter im Gewichtheben in Athen.
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1898
In Deutschland gibt es 25 Athletenverbände für Ringen und Gewichtheben.
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1900
Der DAV betreut 11.000 Mitglieder in etwa 300 Vereinen
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1905
Erste Gewichtheber-Weltmeisterschaft auf deutschem Boden in Berlin. In Duisburg wird der erste Gewichtheber-Weltverband gegründet. Erster Weltmeistertitel im Gewichtheben für Deutschland durch Nikolaus Winkler.
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1906
Bei den Olympischen Zwischenspielen in Athen gewinnt die deutsche Mannschaft das Tauziehen. Es bildet sich der Arbeiter-Athletenverband Deutschlands.
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1909
Gründung der Deutschen Athleten-Union. Erstmals erscheint die "Athletik" unter Franz Veltum.
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1911
Gründung des Deutschen Reichsverbandes für Athletik (DRfA)
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1918
Herausgabe des Organs "Deutsche Athletik Sportzeitung".
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1919
Bildung des Deutschen Athletik-Sportverbandes
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1924
Der DASV zählt mehr als 65 000 Mitglieder. "Illustrierter Kraftsport" erscheint in Berlin.
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1928
Die ersten deutschen Olympiasieger: Kurt Helbig (Leichtgewicht) und Josef Straßberger (Schwergewicht) in Amsterdam.
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1932
Mit 121.000 erfassten Mitgliedern gibt es einen Rekord beim DASV
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1936
Rudolf Ismayr, Olympiasieger von 1932, spricht bei der Eröffnung der Olympischen Spiele in Berlin den Olympischen Eid.
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1948
Nach dem zweiten Weltkrieg wieder Deutsche Meisterschaften. Durch die Teilung auch getrennte Schwerathletik-Organisationen. Gründung der Sparte Schwerathletik mit den Sportarten Judo, Ringen, Boxen, Gewichtheben, Rasen- und Kunstkraftsport im Bereich der Ostzone.
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1949
In der Bundesrepublik wird am 23. Oktober der Deutsche Athleten-Bund e.V. (DAB) gegründet. Erster Vorsitzender ist Josef Hergl, Verbandsorgan wird die "Athletik".
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1958
Gründung des Deutschen Gewichtheber-Verbandes e.V. (DGV) mit den Sportarten Gewichtheben, Kraftsport und Bodybuilding für das Gebiet der DDR am 27. April. Verbandsorgan war die seit 1954 herausgegebene "Schwerathletik" (ab 1980 "Schwerathlet“).
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1969
Die Gewichtheber der Bundesrepublik organisieren sich in in einem eigenen Verband, dem Bundesverband Deutscher Gewichtheber e.V.
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1982
Die Sportart Kraftdreikampf wird in den BVDG eingegliedert.
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1990
Kraftsportler und Bodybuilder trennen sich in der DDR vom DGV und bilden fortan den Deutschen Kraftsport- und Bodybuilding-Verband e.V. (DKBV). Der DGV bildet sich in den Deutschen Verband für Gewichtheben und Fitness e.V. (DVGF) um und löst sich später auf. Die Landesverbände der späteren neuen Bundesländer treten am 30. September dem BVDG bei. Am 9. Dezember findet in Kassel ein außerordentlicher Verbandstag statt, auf dem Dr. Manfred Poigné als Nachfolger von Herbert Ehrbar zum neuen Präsidenten gewählt wird.
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1991
Zu Beginn des Jubiläumsjahres gehören dem BVDG 38 659 Mitglieder (davon 14 305 im Bereich Gewichtheben, 5.190 im Kraftdreikampf und 19.164 im Fitness Sport) an. Es gibt im Verband 385 Vereine, von denen 172 ausschließlich Gewichtheben und 79 ausschließlich Kraftdreikampf betreiben.
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2000
Am 25.11.2000 wurde durch den BVDG-Bundestag in Hannover die Gründung des Deutschen Athletenbundes e.V. (DAB) und des Bundesverbandes Deutscher Kraftdreikämpfer e.V. beschlossen. Der Bundesverband Deutscher Gewichtheber e.V. und der Bundesverband Deutscher Kraftdreikämpfer e.V. sind unter dem Dachverband Deutscher Athletenbund e.V. zusammengeschlossen. Als 1. Präsident des neugegründeten DAB wurde Claus Umbach gewählt.
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2008
Matthias Steiner wird unter der Führung des Bundestrainers Frank Mantek stärkster Mann der Welt, Olympiasieger im Superschwergewicht und zum Sportler des Jahres in Deutschland sowie Weltgewichtheber des Jahres gewählt.
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2009
Zum 31.12.2008 hat sich durch Beschluss seines Bundestages vom 20.11.2008 der Deutsche Athletenbund aufgelöst. Hieraus folgt, dass der BVDG sowie der BVDK künftig als eigenständige Spitzenverbände Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund sind, wobei der BVDG den Olympischen Spitzenverbänden und der BVDK den nichtolympischen Spitzenverbänden zugeordnet wird.
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